Systemabstürze

Ein Systemabsturz kann sich auf zwei verschiedene Weisen zeigen. Entweder das System reagiert nicht mehr auf die Eingaben des Benutzers, ein sogenannter „Freeze“, oder der Rechner startet ungewollt neu. Beides ist ärgerlich, wirklich problematisch wird es allerdings erst, wenn das Phänomen in regelmäßigen Abständen auftritt. Dann gilt es zu analysieren, was die Ursache für die Systemabstürze ist. Hierbei ist grundsätzlich zu unterscheiden, ob eine Komponente des Rechners fehlerhaft ist („Hardwarefehler“), oder ob das Betriebssystem beziehungsweise ein Programm das auf diesem läuft zu den Systemabstürzen führt („Softwarefehler“). Im ersten Fall ist meist ein Austausch des fehlerhaften Parts notwendig, im zweiten Fall reicht es das Betriebssystem oder das betroffene Programm korrekt zu konfigurieren, oder eine Neuinstallation durchzuführen. Um dem Problem auf die Spur zu kommen, gibt es eine Reihe von Techniken. Die Wichtigsten davon sind die Auswertung des genauen Verhaltens des Rechners zum Zeitpunkt des Fehlers, die Analyse von Begleiterscheinungen, die Durchsicht von laufenden Protokollen die das System erfasst (sogenannten „Systemlogs“), sowie gezieltes Testen einzelner Bauteile des Computers wie zum Beispiel des Arbeitsspeichers oder der Festplatte. Nach einer abgeschlossenen Analyse ist es dann möglich die Quelle des Fehlers zu bestimmen, und diesen gezielt zu beheben. Eine abschließende Test- und Beobachtungsphase gibt noch die Sicherheit, dass alle Ursachen gefunden und erfolgreich behoben wurden, und man seinen PC wieder stressfrei verwenden kann.